Informationen

Eine allgemeine Formel für die ersten Spaziergänge mit einem Welpen: 

                                                                      5 Minuten pro Lebensmonat

Pro Lebensmonat des Welpen und pro Spaziergang sollte man 5 Minuten nicht überschreiten, auch wenn es schwer fällt. 

Das heißt, dass man mit einem zwei Monate alten Welpen (bei der Abgabe) nur 10 Minuten jeweils morgens und abends spazieren gehen soll. Zusätzlich bewegt sich der Welpe ja auch noch selbst und überschätzt sich auch manchmal. 

Die Darstellung der Gelenke des Welpen in den Röntgenbildern der Erste-Hilfe-Infos verdeutlicht nochmal wie wichtig das ist.

 

 

 

Hier ein paar Infos zu den nötigen Anschaffungen u.a.

Welpen Hundekörbchen

Nur zum Größenvergleich:

Bayanas Körbchen (s. Bild) war 80 cm lang und waschbar. Sie hat reingepasst bis sie 6 Monate alt war. Am besten legt man eine Inkontinenzunterlage aus Stoff drauf. Danach lag sie am liebsten auf einem alten Sofa aus der Studentenbude unserer Tochter. Es ist 1,40 m lang, außen gemessen und sie passt heute noch drauf.

Bayana war mit 11 Wochen sicher stubenrein. Sobald der Welpe stubenrein ist, kann er auch in einen hochwertigeren, größeren Hundekorb umziehen.

Auch eine dickere, gepolsterte Decke auf dem Boden ist beliebt.

Für Autofahrten sollte man sich anfangs eine Transportbox zulegen. Später tut es auch ein Absperrgitter zum Fahrgastraum. Am besten stellen Sie während der Fahrt das Autoradio an, so haben wir sie auf die große Fahrt vorbereitet. Das kennen sie dann schon.

Solange der Welpe sich gut ausstrecken kann, darf die Box auch als Schlafbox genutzt werden. Der Welpe macht sich dann bemerkbar, wenn er nachts raus muss. Aber bitte stellen sie diese neben ihr Bett, damit er nicht alleine ist. Die ersten Nächte sind nicht so toll, aber dann wird es immer besser.

Spielsachen:

Dummy zum Werfen, statt Ball.

Futterdummy – gelb

Intelligenzspielzeug

Chuckit-Bälle, mind. Gr. M sind fast unzerstörbar, gehen aber immer verloren.

Die üblichen Tennisbälle sind ungeeignet, da sie den Zahnschmelz abschmirgeln und auch nicht ungiftig sind. Es gibt extra welche für Hunde.

Leckerchen:

Bitte ohne Zucker, nach Möglichkeit ohne künstliche Farb- u. Aromastoffe und ohne Konservierungsstoffe.

Halbfeuchte Leckerchen enthalten immer Konservierungsstoffe, aber zur Erziehung sind sie echt toll.

Bei Schweineohren gab es schon vermehrt Erstickungsanfälle mit Todesfolge, deshalb geben wir keine.

Auch Knochen füttern wir nicht, da die Splitter zu Verletzungen in der Speiseröhre und im Darm führen können. Gekochte Knochen sind sowieso tabu, weil sie splittern.

Zu dünne Trockenfleischsticks sollte man nicht verwenden, da sich die Welpen daran verschlucken können. Auch von Büffelhornknochen nehmen wir die ausgelutschten Reste immer weg, heute noch.

Rohes Schweinefleisch kann tödlich für Hunde sein und Schokolade ist für Hunde sehr giftig. Nüsse ebenfalls, vor allem Walnüsse, oder deren Schalen.

Hitliste der Leckerchen:

Bitte Herstellerangaben bezüglich der Menge beachten und nicht zu viel füttern.

Kälberballen / Kälberblasen sind der absolute Hit, auch für Welpen.

Für die Hundeschule z.B.:

Snacky-Mix

Softies mit Käse u.a.

Beaphar Gelenkfit Sticks sind gut für Knochen und Gelenke.

Verschiedene Dentalsticks sind gut für die Zähne.

Kaustangen und Softleckerlis müssen luftdicht aufbewahrt werden, sonst werden sie hart.

Bierhefe gibt es als Tabletten, diese werden gerne als Leckerchen genommen, nur kleine Mengen lt. Herstellerangaben.

Büffelhautknochen und Ochsenziemerstücke sind ideal um das Kaubedürfnis des Welpen zu befriedigen, damit er die Möbel in Ruhe lässt, sie können gerne auch größer sein.

Es gibt auch Kauhölzer (Kaffeebaumholz o.ä.), aber man muss auf Splitter achten.

Auch ein großer Ast von einem ungespritzten Apfelbaum wird gerne benagt. Aber nicht alle Baumarten eignen sich.

Getrocknete Lungenstücke werden auch sehr gerne gefressen und sind gut verträglich. 

Hundespielzeug kann man auch selbst basteln, im Netz gibt es da viele Anregungen. Auch für Tricks mit Anleitung wird man da fündig.

 

 

 Quelle: hund.info

https://hund.info/gesundheit/irrtum-sieben-jahres-regel-wie-alt-hunde-wirklich-sind.html
 

Irrtum „Sieben-Jahres-Regel“: Wie alt Hunde wirklich sind

Der Mythos, ein Hundejahr entspräche sieben Menschenjahren, hält sich hartnäckig. Und in der Tat glauben viele Hundehalter auch heute noch, ihre zweijährige Fellnase sei eigentlich 14 und ihr achtjähriger Begleiter im Grunde 56. In Wirklichkeit aber ist diese Art, das Alter eines Hundes zu berechnen, grundlegend falsch. Wie alt der eigene Hund nun tatsächlich in Menschenjahren ist, muss etwas differenzierter beantwortet werden.

Angesichts dieser Auflistung wird ersichtlich, dass die „Sieben-Jahres-Regel“ schon in den ersten Lebensjahren keine korrekten Ergebnisse liefert. Der eigene Hund dürfte daher älter sein, als es Halter bisher angenommen haben. Dabei ist es sogar wichtig, das Alter eines Hundes recht genau zu kennen, um ihm auch im späteren Leben noch gerecht zu werden. Immerhin haben ältere Hunde andere Bedürfnisse und benötigen häufig mehr Pflege und Unterstützung als Vierbeiner in der rechnerischen Lebensmitte.

 

 

 

 

 

Läufigkeit bei Hündinnen

Quelle: Wikipedia

Bayana war mit 11 Monaten das 1. Mal läufig, dann wieder nach 6 Monaten.

Das war der Ablauf:

1.  Läufigkeit mit 11 Monaten

Beginn am:  20.12.2017 – 01.01.2018 Blutung

Heiße Phase ab:   02.01.2018  = 13. Tag (empfängnisbereit)

Haart ab 11.1.18, sie verlor sehr viele Haare, an den Zitzen half sie etwas nach.

Beim 1. Mal ist die Hündin noch überfordert und man muss viel wischen, beim 2. Mal ist das schon besser.

Man sollte keine Höschen anziehen, dabei ist die Infektionsgefahr sehr hoch. Ich habe Bayana immer mit nassen Zewatüchern sauber gemacht und sie war auch froh über diese Hilfe und die zusätzlichen Zuwendungen.

Mind. 4 Wochen muss man sie von den Rüden fernhalten, um sicher zu sein, ohne Gewähr natürlich.

Nach zwei Wochen durchläuft die Hündin alle Phasen der Trächtigkeit, zumindest hormonell. Sie wird vielleicht auch Kuscheltiere herumtragen und betütteln.

Bayana hat sich selbst einen Karton als „Wurfbox“ ausgesucht und hat sich immer mal wieder mit ernster Miene reingelegt.